01/27/16

Un ballo in mascera – Premiere 11.9.2015

Im „Opernglas“ 11/2015 schreibt H.Walter:

„…gab es eine stupende Sängerleitung zu bewundern. Eva Maria Günschmann gelang es mit schlank fokussiertem, aber durchschlagskräftigen Mezzosopran dem Bühnenkitsch dramatisches Leben einzuhauchen…“

 

05/26/15

Neue Photos …

09/25/14

Rosenkavalier – Premiere Krefeld 21.9.2014

Im „Opernglas“ (11/14) schreibt M. Lode-Gerke:

Neben der sehr intelligenten Personen führung und den durchaus witzigen Einfälle (…)  überzeugen auch die Sänger, allen voran Eva Maria Günschmann als ungestümer Octavian. Die Sängerin, die sich perfekt in die Rolle eines jungen Mannes hineinzudenken weiß, verfügt über eine satte, brustige Tiefe, die sie geschickt in die übrige Tessitura einfügt. Sophie Witte ist sowohl musikalisch als auch äußerlich eine bezaubernde, mädchenhafte Sophie, die aber durchaus weiß, was sie will und nicht will (…)  Der glockenreine Sopran der Sängerin überzeugt nicht nur in der Höhe, etwa bei der Überreichung der silbernen Rose, sondern auch im letzten Akt, wenn sie  sich im Terzett gegen die beiden anderen Damen durchsetzen muss. Die Stimme der dritten im Bunde, Lydia Easley als Feldmarschallin, wirkte im ersten Akt in der Höhe zunächst etwas grell, wunderbar hingegen gelangen der Sängerin der große Monolog und ihr Auftritt im dritten Akt.

In den „Revierpassagen“ schreibt Werner Häußner:

(…) Die Regisseurin[Mascha Pörzgen] hat ihre Arbeit aus den Figuren heraus entwickelt – eine heute nicht mehr selbstverständliche Kunst feiner Andeutungen, ein Verzicht auf allzu plakative Visualisierungen (…) So hat der Charakter der Marschallin etwas Schwebendes: Lydia Easley verkörpert eine Frau an einem Scheideweg ihrer Existenz, der sie bewegt, aber nicht haltlos macht (…)  Mit Eva Maria Günschmann hat Krefeld einen nahezu idealen Rosenkavalier; ein körperlich präsenter, gesanglich tadelloser Octavian, fähig zu nuancierter Charakterisierung, gesegnet mit einem exquisiten Timbre und einem leicht strömenden, unaffektierten Mezzo. Sophie Witte ist ihr eine ebenbürtige Partnerin mit ihrem leichten, klanglich erfreulich unverdünnten Sopran. (…) Für Matthias Wippich ist der Ochs eine Paraderolle. Nicht nur das künstliche Wiener Idiom beherrscht er vortrefflich; er kann auch mit der Tiefe spielen und im Zentrum die Farben seiner Stimme für geflissentlich annektierte Eleganz und sich entladende Grobheit einsetzen…

www.revierpassagen.de

Und im „online-Music-Magazin“ bemerktStefan Schmöe über die Premiere:

Für ein Stadttheater bleibt der Rosenkavalier eine Herausforderung, und das Theater Krefeld-Mönchengladbach meistert das ganz ausgezeichnet. Zuallererst muss das Orchester die vertrackte Partitur bewältigen – die guten Niederrheinischen Sinfoniker unter der Leitung ihres estnischen Chefdirigenten Mihkel Kütson machen das sehr überzeugend (…) Fast komplett kann die Oper mit dem hauseigenen Ensemble besetzt werden, und das auf sehr ordentlichem Niveau. Herausragend ist Eva Maria Günschmann als glutvoll lodernder Octavian, strahlend in der Höhe und mit satter Mittellage…

http://www.omm.de

Das schreibt Michael S. Zerban im „Opernnetz“:

„(…)  Trotzdem wird die Paraderolle an diesem Abend von ihrem Liebhaber in den Schatten gestellt. Eva Maria Günschmann gibt einen Octavian, der das Publikum vom ersten Moment an begeistert. Es ist weniger die stimmliche Leistung, die sich über viele im Fach erhebt; es ist ihre Ausstrahlung, die sie von vielen Quinquins dieser Welt unterscheidet. Ihr zur Seite steht eine Sophie, die trotz vorangegangener Erkältung prachtvoll und in glasklarer, bewundernswerter Verständlichkeit intoniert,…“

www.opernnetz.de

 

Christoph Zimmermann im  „Der Neue Merker“:

„(…) Die äußere Erscheinung von Marschallin und Octavian addiert sich in Krefeld – stärker als bislang anderswo erlebt – der szenischen Deutung hinzu. EVA MARIA GÜNSCHMANN gibt einen hochgewachsenen, schlanken Jüngling, impulsiv, voll drängender Gefühle und singt mit einer wunderbar ausgeglichenen Stimme voller Leuchtkraft. Nach ihrem Adriano eine neue  Figur voll feurigen Lebens..“

www.der-neue-merker.eu

 

04/20/14

Theater-Oscar für Eva Günschmann

Die Preise sind verteilt, das Publikum hat sich gut amüsiert und die ausgezeichneten Künstler sind glücklich. Zum 15. Mal verliehen die Leser der Rheinischen Post den Publikumspreis „Theater-Oscar“.

Sechs Künstler aller drei Sparten und die besten drei Produktionen sowie das gelungenste Bühnenbild wurden gestern im Theater-Café geehrt. Gut 100 Gäste erlebten die vor Spannung knisternde, leidenschaftliche und abwechslungsreiche Feier-Doppelstunde im Theater. Fast 500 Leser hatten sich an der Wahl in zehn Kategorien beteiligt. Auch Eva Maria  Günschmann erhielt einen der begehrten Auszeichnungen.

10/29/13

Willkommen !

Liebe(r) Besucher meiner Website,

auf diesen Seiten finden Sie aktuelle Informationen über meine Tätigkeit als Opernsängerin. Dazu zählen Kritiken der Aufführungen am Theater Krefeld-Mönchengladbach, zu dessen Ensemble ich als Mezzosopranistin gehöre, Hörproben (live-Mitschnitte) aus Aufführungen und Konzerten und Angaben über meinen sängerischen Lebenslauf wie auch mein sängerisches Repertoire.

Sie finden mich auch auf facebook (https://www.facebook.com/evamaria.gunschmann).

Und nun viel Freude beim Duchstöbern dieser Seiten – und herzliche Einladung zu allen Vorstellungen des Theaters Krefeld-Mönchengladbach,

ihre Eva Maria Günschmann

10/28/13

Rienzi Theater Mönchengladbach

Passend zum 200. Geburtstag von Richard Wagner feiert das Theater Krefeld und Mönchengladbach eine ganz besondere Premiere: Als bundesweit einziges Stadttheater präsentiert es eine Neuinszenierung von Wagners Frühwerk: der großen tragischen Oper Rienzi!

Im Gegensatz zum allgemeinen Trend, nur berühmte Werke des Bayreuther Meisters auf den Spielplan zu setzen, präsentiert das Gemeinschaftstheater mit Rienzi ein Werk, das aufgrund seiner nationalsozialistischen Rezeptionsgeschichte lange Zeit umstritten war. Als Lieblingsoper von Adolf Hitler wurde Rienzi nach dem zweiten Weltkrieg szenisch kaum noch aufgeführt.

Dabei verarbeitete der junge, politisch engagierte Wagner in seiner Oper um den historisch verbürgten römischen Volksführer Cola Rienzi in erster Linie seine eigene Gegenwart und verweist deutlich auf die aufwühlenden Jahre vor der März 1848. Basierend auf dem historischen Roman Rienzi, der letzte der Tribunen des Engländers Bulwer-Lytton entwarf der Komponist sein Libretto, das Aufstieg, Macht und Fall eines Volksführers beschreibt.

Die politischen Intrigen zweier verfeindeter Parteien und eine erotische Dreiecksbeziehung bilden das Handlungsgerüst, das sich in zeitlosen Machtstrukturen erzählen lässt.

Musikalisch steht sein Frühwerk den Anforderungen der späteren Musikdramen in nichts nach. So sind die großen Chorszenen und ausladenden Tableaus dem Vorbild der Grand opéra geschuldet. Vielschichtiges Orchesterkolorit und ein neuartiger harmonischer Reichtum zeichnen Rienzi aus.

Nach ihrer umjubelten Premiere im Theater Krefeld in der Spielzeit
2012/2013 kommt die überzeugende und hochgelobte Inszenierung von Matthias Oldag mit vielen kritischen Bezügen zum aktuellen Weltgeschehen nun nach Mönchengladbach.

Erstmals am Theater Krefeld und Mönchengladbach

Aufführungsdauer: 2 Std. 45 Min.

…(http://www.theater-kr-mg.de/spielplan/musiktheater/rienzi.htm)